verschiedene Screenshots von iOS7

Gülden oder bunt: die neuen iPhones sind da

Seit dem 20. September sind sie im Handel: Apples neue iPhones, und zwar gleich zwei Modelle auf einmal. Beim iPhone 5c wird es bunt, während das iPhone 5s gewohnt schlicht oder ungewohnt goldfarben daherkommt. Wir zeigen, ob die Geräte auch mit inneren Werten glänzen können.

Apples neues Flaggschiff hört auf den Namen iPhone 5s und ist ein großer technologischer Sprung im Vergleich zu seinem Vorgänger. Es ist mit einem neuen Prozessor namens „A7“ ausgestattet, der auf der 64-Bit-Technologie beruht und spürbare Geschwindigkeitsschübe verspricht.

Neuerungen im iPhone 5s: Kamera, Motion Coprocessor, Fingerabdrucksensor

Ordentlich verbessert hat Apple die Kamera des neuen Smartphones – die 8-Megapixel-Kamera hat nun einen wesentlich größeren Sensor, eine größere Lichtstärke (bis zu Blende 2,2) und verspricht höhere Bildqualität mit weniger Rauschen. Neu hinzugekommen ist auch ein Blitz mit zwei verschiedenfarbigen LEDs – das iPhone analysiert automatisch die Umgebung und wählt eine Blitzfarbe, die gut zur Lichtstimmung passt.

Abgerundet wird die Kamera mit automatischer Bildstabilisierung und schnellen Reihenaufnahmen mitsamt automatischer Auswahl der besten Bilder – ideal für Fotos von schnellen Subjekten wie etwa beim Sport.

Diese Maßnahmen machen die Kamera des iPhone 5s zu einem echten Mehrwert, was die technischen Spezifikationen betrifft, bleibt das iPhone 5s dennoch hinter den Top-Smartphones von HTC, Samsung und Nokia zurück.

Neu beim iPhone 5s ist der M7, ein als „Motion Coprocessor“ bezeichneter Chip, der konstant die verschiedenen Sensoren des Geräts überprüft und neue Funktionen rund um die Themen „Gesundheit“ und „Fitness“ anbieten soll – Smart Living lässt grüßen (vgl. Special in dieser Ausgabe). Ebenfalls neu ist Apples Fingerabdrucksensor Touch ID, über den Sie in unserem Schwerpunkt-Thema mehr erfahren.

Das iPhone 5c: Bunt und teuer

Der zweite Kandidat im Rennen um unseren Geldbeutel hört auf den Namen iPhone 5c und ist trotz der vielen Gerüchte im Vorfeld eine Überraschung für viele Journalisten – insbesondere, was den Preis angeht.

Apple hat hier die Technik des iPhone5 aus dem letzten Jahr in ein Gehäuse aus Plastik gesteckt, das in fünf Farben zu haben ist. Technische Neuerungen halten sich in Grenzen, beispielsweise der etwas größere Akku. Entgegen der allgemeinen Erwartung, dass Apple das iPhone 5c als Einsteigermodell vermarkten würde, verkauft man es vertragsfrei für 599 € (16 GB-Variante) – gerade einmal 100 € unter dem technisch wesentlich weiteren iPhone 5s.

Als Einsteiger-Modell bleibt das rund zwei Jahre alte iPhone 4s im Programm.

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