Prototyp des zweiten YotaPhones mit den beiden Bildschirmen

YotaPhone: Das Beste beider Welten

Das YotaPhone ist eine echte Innovation auf dem hart umkämpften Smartphone-Markt. Der Clou: Es hat nicht eines, sondern gleich zwei Displays. Vorne ein gutes Smartphone-Display, auf der Rückseite ein energiesparendes E-Ink-Display wie in einem E-Book-Reader (vgl. unsere Multimedia-Ausgabe vom Dezember 2013). Diese Displays sind im Sonnenlicht gut zu lesen und verbrauchen nur beim Aufbau einer neuen Seite Energie.

Prototyp des zweiten YotaPhones mit den beiden Bildschirmen

Ein Smartphone mit zwei Gesichtern: Das russische YotaPhone setzt auf eine innovative Kombination von AMOLED- und E-Ink-Display-Technologie (Bild: YotaPhone)

Die erste Generation des YotaPhones ist seit Dezember in Deutschland für 499 € erhältlich, wusste jedoch in verschiedenen Tests nicht auf ganzer Linie zu überzeugen [1 + 2]. Viele Tester lobten die Idee und die Anwendungsfälle, wiesen jedoch auch auf die lückenhafte Software-Unterstützung hin. Kritisiert wurde auch die eingeschränkte Bedienung des E-Ink-Displays über einen speziellen Bereich auf der Unterseite des Geräts – das Display selbst reagiert nicht auf Berührungen.

YotaPhone hat nun auf der MWC den Prototypen der zweiten Generation vorgestellt und verspricht Antworten auf diese Kritikpunkte. „Mit seinen beiden Full-Touch-Displays ist das neue YotaPhone doppelt so smart, nützlich und schön“, erläuterte Yota-CEO Vlad Martynov. Beide Displays sollen stark verbessert werden. So soll das E-Ink-Displays im kommenden YotaPhone beleuchtet sein und sich per Touch steuern lassen. Auf diese Weise soll man Nachrichten beantworten oder Anrufe annehmen können, ohne das energiehungrige AMOLED-Display auf der Vorderseite einzuschalten. Laut Herstellerangaben soll das Telefon so in einem speziellen Stromspar-Modus mit ausgeschaltetem Front-Display auf stattliche 50 Stunden Betriebszeit mit einer Akkuladung kommen.

Wer sich für das YotaPhone interessiert, aber nicht unbedingt sofort ein neues Telefon benötigt, sollte angesichts der angekündigten Verbesserungen auf die zweite Generation warten. Sie soll Ende des Jahres auf den Markt kommen, über den Preis ist noch nichts bekannt.

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