Microsoft präsentiert neue Edel-Tablets

Microsoft hat gestern in New York neue Windows-10-Geräte vorgestellt. Präsentiert wurden das Surface Pro 4, das Surface Book, das Lumia 550, das Lumia 950 und 950 XL sowie das Microsoft Band 2.

Die neueste Ausgabe des Profi-Tablets Surface Pro ist das Surface Pro 4. Das Display ist mit 12,3 Zoll etwas größer, die Maße des Geräts ändern sich im Vergleich zum Vorgänger nicht. Die Auflösung liegt bei 2736 x 1824 Pixeln. Mit den neuen Edel-Tablets hat man klar Apple im Visier: Microsoft zufolge übertrumpft das Surface Pro 4 das Apple MacBook Air in Sachen Leistung um bis zu 50 Prozent. Der Arbeitsspeicher wird mit maximal 16 Gigabyte noch einmal verdoppelt, es können SSDs mit bis zu einem Terabyte Kapazität geordert werden. Als je nach gewählter Ausstattung schnellster Chip wird ein Intel Core i7-6500U mit 2,5 GHz Basistakt und 3,1 GHz Turbo-Geschwindigkeit verbaut.

Als Zubehör wird ein neuer Stift mit Cortana-Funktionalität mitgeliefert. Zusätzlich gibt es ein neues Type-Cover im Chiclet-Design, einem Glas-Trackpad mit 40 Prozent größerer Fläche und Fingerabdruckleser für die sichere Anmeldung. Das neue Type-Cover kann auch am Surface Pro 3 verwendet werden. Das gilt auch für die Surface Pro 4-Docking-Station mit vier USB-3.0-Ports, zwei 4K-fähige DisplayPorts und einen Ethernet-Port. Die Preise liegen bei rund 1000 Euro aufwärts.

Das Surface Book

Nach dem Erfolg seiner Tablet-Reihe versucht sich Microsoft auch im Notebook-Segment. Das Surface Book hat ein 13,5-Zoll-Display mit einer extremen Pixeldichte von 267 PPI im 3:2-Format. Die Auflösung liegt bei 3000 x 2000 Pixeln. Auch das Surface Book kann bei Bedarf als Tablet herhalten. Das Tastatur-Dock mit Hintergrundbeleuchtung kann abgenommen werden und ist mit einem extrem flexiblen Scharnier versehen, sodass es bei Bedarf umgelegt werden kann. Das Surface Book setzt vor allem auf Leistung. Mit einem Nvidia-Grafikchip und Intels Core-i7-Prozessor ist es laut Hersteller doppelt so schnell Apples Macbook Pro. Clever: Der Grafikchip steckt im Tastatur-Dock. Während des Betriebs ohne Keyboard wird die CPU-eigene Grafikeinheit verwendet. Wird mehr Leistung benötigt, dockt man beide Teile zusammen. Das alles hat seinen Preis: In der bescheidensten Ausstattung kostet das Gerät in den USA noch 1500 Dollar.

Update (offizielle Preise von Microsoft)

Varianten und Preise (UVP, inkl. MwSt.):

Surface Pro 4 (Intel® Core™ M) 4 GB RAM, 128 GB Speicher | 999 €
Surface Pro 4 (Intel® Core™ i5) 4 GB RAM, 128 GB Speicher | 1.099 €
Surface Pro 4 (Intel® Core™ i5) 8 GB RAM, 256 GB Speicher | 1.449 €
Surface Pro 4 (Intel® Core™ i5) 16 GB RAM, 256 GB Speicher | 1.649 €
Surface Pro 4 (Intel® Core™ i5) 8 GB RAM, 512 GB Speicher | 1.859 €
Surface Pro 4 (Intel® Core™ i5) 16 GB RAM, 512 GB Speicher | 2.099 €
Surface Pro 4 (Intel® Core™ i7e) 8 GB RAM, 256 GB Speicher | 1.799 €
Surface Pro 4 (Intel® Core™ i7e) 16 GB RAM, 256 GB Speicher | 1.999 €
Surface Pro 4 (Intel® Core™ i7e) 16 GB RAM, 512 GB Speicher | 2.449 €

 

Zubehör und Preise (UVP, inkl. MwSt.):

Type Cover 149,99 €
Surface Docking Station 229,99 €
Surface Pen V4 64,99 €

 

Steffen Haubner

Über Steffen Haubner

Steffen Haubner M.A. schloss 1997 sein Studium Soziologie an der Universität Hamburg ab. Seitdem arbeitet er als freier Autor und Fachlektor für zahlreiche Verlage und Publikationen mit den Schwerpunkten Technik und Neue Medien. Insbesondere widmet er sich den Themenbereichen Windows, Mobilfunk, Sicherheit, Games und Multimedia. Er ist für diverse Tageszeitungen und Magazine tätig. Außerdem verfasste er mehrere Belletristik-Titel und Fachbücher, zuletzt „Android-Tablets für Einsteiger“ (VKI, Wien 2014).

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