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Surface-Phone-Gerüchte, Mega-Heimkino, Mini-Kamera: Tech-News im November

Die Gerüchte verdichten sich: Microsoft arbeitet offenbar an einem Surface-Telefon. Mit der Hybrid-Reihe Surface, die die Vorteile von Tablets und Notebooks verbindet, ist der Konzern seit einiger Zeit endlich auch im Hardware-Geschäft erfolgreich. So war in dem Artikel des US-Magazins „Wired“ anlässlich eines Besuchs im Hauptquartier des Surface-Teams in Redmond von Prototypen eines neuen Smartphones die Rede, ohne dass diese Meldung von Microsoft offiziell dementiert wurde. Nun sind zudem Hinweise aufgetaucht, dass ein „Surface Phone“ mit Windows 10 Mobile und dem neuen Edge-Browser an Bord als Plattform für HTML-Anwendungen getestet worden ist. Auch wenn sich all das noch etwas nach Kaffeesatzleserei anhört: Dass der Windows-Konzern den Surface-Rückenwind nutzen wird, um sein mobiles Betriebssystem wieder zum Erfolg zu führen, liegt eigentlich auf der Hand.

Wer meint, man brauche ein riesiges Wohnzimmer, um den nötigen Abstand für eine richtig große Heimkinoleinwand zu erreichen, der irrt: Der LED-Projektor PF1000U von LG erreicht eine Bilddiagonale von 120-Zoll (305 cm) aus einer Distanz von unglaublichen 30 Zentimetern. Normalerweise muss man den Projektor dafür drei bis vier Meter vor der Leinwand aufstellen. Bei elf Zentimetern Abstand schafft der LG immerhin noch eine Diagonale 60 Zentimeter. Das Gerät ist zudem ausgesprochen leise und wiegt gerade mal zwei Kilo. Mit einer Helligkeit von 1000 Lumen, Full-HD-Auflösung und 3D können sich auch die technischen Daten sehen lassen. Über die USB-Schnittstellen lassen sich zahlreiche Dateiformate sowie Powerpoint-Präsentationen und Excel-Tabellen ohne PC wiedergeben. Eingebaut ist ein DVB-T-2-Tuner für den Empfang der neusten Generation terrestrischen Fernsehens. Der PF1000U ist ab sofort für rund 1300 Euro bei ausgewählten Online- und Fachhändlern erhältlich.

Wer unterwegs gern fotografiert, kennt das Problem: Mit dem Smartphone gelingen nur mittelmäßige Aufnahmen, aber eine große Kamera will man auch nicht immer mit sich herumschleppen. Der Foto-Software-Hersteller DxO ist deshalb auf die clevere Idee gekommen, eine Mini-Kamera zu entwickeln, die sich ganz einfach per Lightning-Anschluss mit dem iPhone oder dem iPad verbinden lässt. Der Touchscreen wird dabei zu einem extragroßen Sucher. Trotz seiner kompakten Bauweise birgt die DxO One ein hochwertiges asphärische Objektiv mit einer Lichtstärke von 1:1,8 und manuell regulierbarer Blende. Damit wird es möglich, die Schärfentiefe selbst zu bestimmen. Dank des 1-Zoll großen Sensors gelingen brillante und scharfe Bilder bei jedem Licht. Und da DxO ein Spezialist in Sachen Bildveredlung ist, optimiert die integrierte Firmware das Foto direkt nach der Aufnahme automatisch. Die die DxO ONE ist im Fachhandel sowie unter www.dxo.com/de/dxo-one für rund 600 Euro erhältlich.

 

Steffen Haubner

Über Steffen Haubner

Steffen Haubner M.A. schloss 1997 sein Studium Soziologie an der Universität Hamburg ab. Seitdem arbeitet er als freier Autor und Fachlektor für zahlreiche Verlage und Publikationen mit den Schwerpunkten Technik und Neue Medien. Insbesondere widmet er sich den Themenbereichen Windows, Mobilfunk, Sicherheit, Games und Multimedia. Er ist für diverse Tageszeitungen und Magazine tätig. Außerdem verfasste er mehrere Belletristik-Titel und Fachbücher, zuletzt „Android-Tablets für Einsteiger“ (VKI, Wien 2014).

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