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Apps zu Silvester

Wer seinen Lieben zum Jahreswechsel per SMS ein frohes neues Jahr wünschen will, der steht häufig vor einem Problem: Die Leitungen sind so überlastet, dass die Botschaft nicht sofort weitergeleitet wird. Es empfiehlt sich daher, die Kurznachricht ein paar Minuten früher abzuschicken. Damit man das im Eifer des Gefechts auch nicht vergisst, gibt es für iOS-Geräte den „SMS-Timer“ (Hypercell, 99 Cent). Der schickt den Neujahrsgruß zwar nicht automatisch zu eingestellten Uhrzeit los – alle von uns getesteten iOS-Apps, die das versprechen, sind nicht empfehlenswert. Man kann die Nachricht aber zumindest schon mal vorformulieren und an mehrere Empfänger adressieren. Im wahrsten Sinne des Wortes kurz vor 12 wird man dann daran erinnert und braucht nur noch einen Fingertipp, um den Versand zu starten. Unter Android kann man sich die Sache mit den „Aapi SMS Scheduler“ (Mexel Technologies, 99 Cent) noch einfacher machen. Denn damit geht die SMS zur vorher eingestellten Zeit ganz von selbst auf die Reise.

Eine schöne Sache ist auch der „Silvester Counter“ (für iOS, Klaus Neuendorf, gratis). Der macht genau das, was der Name verspricht: Er zählt die Tage, Stunden, Minuten und Sekunden bis zum großen Moment und dekoriert das Ganze mit einem virtuellen Feuerwerk. Man kann den Countdown auch so einstellen, dass die Kamera des iPad das Hintergrundbild liefert – ein nettes Gimmick für die Silvester-Party. Der „Silvester Countdown 2016“ (Aqreadd Studios, 99 Cent), verwandelt das Hintergrundbild auf Android-Geräten in ein Feuerwerk mit Anzeige der noch auszuharrenden Restzeit – hübsch, aber etwas leistungshungrig und deshalb nur für neuere Tablets und Smartphones zu empfehlen. Mit „iLoveFireworks“ (für iOS, Fireworks Games, 99 Cent) kann man schließlich durch Antippen des Bildschirms selbst ein hübsches Feuerwerk zaubern. Zusätzlich lässt sich das Bildschirmspektakel auch noch mit der eigenen Musik unterlegen – da vergeht die Zeit bis zum Starten der echten Raketen garantiert wie im Flug.

Steffen Haubner

Über Steffen Haubner

Steffen Haubner M.A. schloss 1997 sein Studium Soziologie an der Universität Hamburg ab. Seitdem arbeitet er als freier Autor und Fachlektor für zahlreiche Verlage und Publikationen mit den Schwerpunkten Technik und Neue Medien. Insbesondere widmet er sich den Themenbereichen Windows, Mobilfunk, Sicherheit, Games und Multimedia. Er ist für diverse Tageszeitungen und Magazine tätig. Außerdem verfasste er mehrere Belletristik-Titel und Fachbücher, zuletzt „Android-Tablets für Einsteiger“ (VKI, Wien 2014).

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